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Wie meditiere ich nun eigentlich „richtig“?Brauche ich ein Meditationskissen? Wie soll es beschaffen sein? Sitze ich besser auf einem Meditationsbänkchen oder auf einem Bodenstuhl? Ob Lotussitz (Schneidersitz) oder Kniesitz? Ich möchte Ihnen hier gern einige Tipps und Hinweise zur Meditation geben:Achten Sie bei der Wahl Ihrer Sitzgelegenheit darauf, dass Sie möglichst entspannt länger sitzen können. Wenn Sie sich ein schönes Kissen ausgesucht haben, ihnen aber nach 5 Minuten der Rücken anfängt weh zu tun, dann können Sie entweder so lange üben, bis sich der Körper daran gewöhnt hat (was er im Allgemeinen auch tut), oder Sie wählen eine etwas bequemere Sitzmöglichkeit oder eine andere Haltung für sich aus.
Nun zur eigentlichen Meditation: Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, gibt es viele verschiedenen Meditationstechniken. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht DIE Meditation gibt. Probieren Sie unterschiedliche Meditationen aus und finden Sie IHRE Meditation. Wenn Sie sich eine Meditation ausgesucht haben, praktizieren Sie sie mindestens 1 – 2 Monate, bevor Sie eine andere ausprobieren. Hilfreich sind - besonders am Anfang – die aktiven Meditationen. Bewegung, Tanz, Singen, Ausdruck von Emotionen – alles, was hilft, den Kopf leer zu machen und Sie in die Lage zu versetzen, nach innen zu gehen und zum Beobachter zu werden; Beobachter Ihrer Gedanken, Ihrer Gefühle oder körperlichen Erscheinungen. Setzen Sie sich also zur Meditation hin, oder legen Sie sich hin (Achtung – nur für die, die nicht gleich einschlafen). Atmen Sie ein paar mal tief durch und entspannen Sie sich. Gehen Sie ganz bewusst durch Ihren Körper und entspannen Muskel um Muskel. Vergessen Sie nicht, die Gesichtsmuskeln, ganz besonders die Kaumuskulatur. Im Kiefer und im Nacken sitzen oft starke Verspannungen. Gehen Sie dann mit Aufmerksamkeit zurück zu Ihrem Atem und seien Sie sich immer der Körperteile bewußt die den Boden berühren. Fühlen Sie, wie die Luft durch die Nase hereinströmt, die Lungen von unten nach oben füllt und wieder herausströmt. Bleiben Sie mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei Ihrer Atmung. Wenn Gedanken kommen, lassen Sie sie wie Wolken an sich vorbeiziehen. Sie kommen und sie gehen auch wieder. Sie selbst bleiben der Beobachter und kehren immer wieder zu Ihrem Atem zurück. Als Zeitraum für eine Meditation empfehle ich mindestens 20 Minuten. Besser sind 30 Minuten bis 1 Stunde. Sie können die Zeit auch langsam steigern. So kann sich Ihr Körper langsam an das Sitzen gewöhnen. Sie können Sich einen Wecker stellen und ihn unter eine Decke legen, damit er am Ende nicht so laut ist. Und nun viel Freude beim Experimentieren und Meditieren! Eine kleine Auswahl von Büchern zum Thema Meditation und CD´s mit unterschiedlichen Meditationen finden Sie in meinem Shop. Sollten hier Fragen unbeantwortet geblieben sein, freue ich mich über Ihre e-mail: info@schoener-meditieren.de Herzlichst Ihre Mashuk Susanne Lübbert Heilpraktikerin
„You have just to stand by the side and watch, whatsoever is passing, with no judgment, with no evaluation. Just a silent mirror reflecting whatsoever is passing by..... without any commentary, just watching. OSHO |
Impressum © Susanne Lübbert - schöner meditieren - info@schoener-meditieren.de - 07665-8087270
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